Intensiv

war die Arbeit mit der Plotgruppe: acht Teilnehmer, alle zwei Tage wurde die Diskussion zu einem neuen Plot eingeleitet, den man mit Fragen und Vorschlägen zu pulverisieren hatte, daneben die fieberhafte Arbeit am eigenen Plot, bis man selbst dran war... da sind Tage und Nächte am PC verstrichen, das Familienleben fiel fast auseinander, gleichzeitig waren auch noch mein Mann und mein Sohn grippekrank, was es auch nicht einfach machte, alles auf die Reihe zu kriegen.

Aber der Lohn, der Lohn: In wenigen Tagen entstanden Ergebnisse, für die sonst Wochen oder Monate nötig sind. Zwischendurch verzweifelte ich fast und dachte, nein, es geht nicht, mir bricht die ganze Geschichte weg- und dann war er plötzlich da, der geänderte Plot, stimmig und übersichtlich. Immer noch die Geschichte, die ich erzählen wollte, aber ich habe endlich erfahren, an welchen Überflüssigkeiten der Plot krankte, und habe schwer abgespeckt. Übrigens auch in echt: weil ich ein paar Mal vergessen habe zu essen, sind als angenehmer Nebeneffekt auch die zwei bis drei Feiertagskilos schon wieder Geschichte.

Nur ein einziges größeres Plotproblem ist übrig: eine Prämisse in der Hintergrundgeschichte wurde geändert, und das muss ich jetzt plausibel erklären und weiß noch nicht wie. Aber ich bin zuversichtlich, dass mir auch da was einfallen wird.

Am 9. Februar beginnt dann Teil zwei der Gruppenarbeit: die Szenenplanung. Danach ist alles geprüft und gegengeprüft und ich kann mich an die Änderungen im Text machen. Und dann? Dann kann ich guten Gewissens meine Bewerbungen schreiben, weil ich endlich zu 100% von dem Plot überzeugt bin, was vorher nicht der Fall war.

23.1.09 18:54

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