Morgen, Kinder...

...ist es dann mal wieder soweit.

Klar, dass mit Kind das ganze Programm abgespult wird inklusive Tannenbaum, Plätzchen, Lichterkette und Geschenken.

Wenn sich mein Sohn später mit einem wohligen Gefühl an Weihnachten als ein Gemisch aus Plätzchenduft, Kachelofenwärme, tollem Essen, Bienenwachskerzen, Gelächter und altmodischer Geborgenheit erinnert, dann habe ich was richtig gemacht.

Und ja- ich freue mich selbst auch darauf. Ich gebe zu, dass ich all das selber schön finde und von Herzen gerne mitmache, seit der Kleine da ist. Anscheinend habe ich da Kompensationsbedarf, denn Weihnachtsbaum und Geschenke gab's bei uns früher zwar auch, mit der Geborgenheit war's allerdings nicht ganz so weit her. Unter anderem mussten sich meine Eltern jedes Jahr aufs Neue über die Sinnlosigkeit und Spießigkeit des ganzen Weihnachtszirkus auslassen. Es gibt wohl wirklich Situationen, wo Coolness und Zynismus fehl am Platz sind.

Im Unterschied zu vielen anderen werden wir den morgigen Abend dann mit der Wahlfamilie verbringen - sprich mit Freunden, die Ausnahme ist mein Bruder, der ja sowieso unter beste Freunde verbucht ist. Dadurch ist gewährleistet, dass es auch wirklich ein entspannter, lustiger Abend wird, an dem wir auch nicht noch groß durch die Gegend fahren müssen. Die Großeltern, Tanten und Onkels besuchen wir dann stressfrei zu einem Zeitpunkt, der nicht von der Tradition diktiert wird, sondern allen gut passt. Als dreiköpfige "Keimzelle der Gesellschaft", die wir mit Junior nunmal jetzt sind, nehmen wir uns einfach mal das Recht heraus, unser eigenes Weihnachtsfest auszurichten.

In diesem Sinne: Mögt ihr den morgigen Tag auf die Art und Weise und mit den Leuten verbringen, die euch am Angenehmsten sind.

23.12.08 20:00

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