Ich bin dann mal wieder da!

Nachdem im letzten Vierteljahr außer dem Hörspiel und einigen Kleinkindergeschichten (entstanden für eine Vorlesestunde im Kindergarten des Juniors) nicht viel Kreatives zu verbuchen war, melde ich mich nun endgültig zurück mit einem neuen Romanprojekt, das auch zügig voran getrieben werden soll - allein deswegen, weil sich - anders als bei den vorherigen Projekten - schon jetzt interessierte und engagierte Testleser gefunden haben, die auf ihre ersten Happen warten.

Der eine oder andere Leser dieses Blogs fragt sich bestimmt: Was ist denn nun aus den anderen Projekten geworden?

Antwort: Tja ... Verschiedenes!

Eines haben alle gemeinsam: Bisher habe ich noch keines der Manuskripte in der Originalform für gut genug befunden, um sie einer Agentur oder einem größeren Verlag anzubieten.

Ich informiere mich jetzt lange genug über das Schreiben und die Branche, um das realistisch einzuschätzen - der große Wurf, den ich uneingeschränkt liebe und von dem ich absolut überzeugt bin, dass er alle anderen ebenfalls begeistern wird, war bisher noch nicht dabei. Doch das macht nichts: Ich schreibe gern, und ich schreibe weiter - bei irgend einem Manuskript bzw. einer Version davon wird es schon Klick machen, nach dem Motto:

Der isses!

 

So sieht es derzeit in meiner "Schublade" aus:

*"Der Schattenspiegel":

An meinem allerersten Manuskript bzw. an den darin enthaltenen Ideen hing ich lange Zeit sehr- zu sehr. Mit gebührendem Abstand kann ich heute sagen:

Die Ideen, die ich da auf Biegen und Brechen unterbringen wollte, sind tatsächlich gut - doch sie würden locker für zwei oder drei Romane reichen! Es ist einfach zu viel des Guten ...

Was wird nun aus dem Roman?

Am ehesten vorstellbar: Das Monstrum in seine beiden konkurrierenden Plotlinien splitten und jeweils drastisch vereinfachen. Das ergäbe dann die Grundlage für 1. einen Vampirroman sowie 2. eine Dystopie.

 

*"Wunschfeuer" (ursprünglicher Titel)

Dieses kurze Romänchen (ca. 150 NS) erlebt gerade eine Wiedergeburt als Hörspielmanuskript: "Agentur Lebenstraum" wird (zumindest nach meinem aktuellen Wissensstand, ich war hier nicht alleine verantwortlich) der Titel des Hörspiels lauten.

Außer ein paar Samples von Thomas Bartling, dem Sprecher des Protagonisten ("Daniel Bartel", habe ich bisher noch nichts zu Ohren bekommen.

(Matze, schieb' doch jetzt endlich mal ein paar Sound-Snippets von den anderen rübaa!!! )

Das Hörspiel wird im Moment noch technisch nachbearbeitet, damit habe ich nichts mehr zu tun.

Das Ganze wird in vielerlei Hinsicht etwas experimentell ausfallen:

Es ist nicht in Stereo, sondern in Dolby Surround aufgenommen, und es gibt mehrere alternative Enden, die man auf einer DVD bzw. Internetseite auswählen kann (das ist aber ebenfalls alles nicht mehr meine Baustelle).

Ich bin gespannt auf das Endergebnis, das allerdings nicht vor August/September zu hören sein wird.

Das allgemeine Arbeitsexposé, mit dem die Sprecher gesucht und gefunden wurden, stelle ich mal unter "Projekte" ein; eine Liste der Sprecher und Sprecherinnen folgt noch.

Ich habe übrigens dem Hörpielmanuskript zwischendurch mal- just for fun - visuelle Regieanweisungen hinzugefügt, hier und da ein wenig verlängert und angepasst, so dass es auch als Theaterstück funktionieren KÖNNTE

 

*"Nicky Basil: Drachenauge"

Mein kleines Jugendfantasy-Projekt, mit dem ich eigentlich richtig viel Spaß hatte, dessen Exposé alle auch richtig gut fanden, es liegt aber trotzdem auf Eis.


Ja, genau- warum denn eigentlich?!

 

* "Das Haus der Lavendelpflückerin"

Kein Roman, sondern eine kleine Novelle, zu der mich ein erlebnisreicher Provence-Urlaub inspirierte. Hier habe ich meine lästige Vorliebe für versteckte Querverweise, Hommagen und Symbole voll ausgelebt. Keine Ahnung, was aus dem guten Stück werden soll. Es ist verschroben, schwülstig, bildgewaltig, total anti-Mainstream und für einen Roman überdies viel zu kurz ...

Wundervoll und gleichzeitig absolut unvermarktbar!

 

*NEU:

"Lukolela"

Ein Projekt, dessen Thema und Eigenenergie mich gerade total überrascht und in vielerlei Hinsicht vor Herausforderungen stellt. Die Geschichte enthält keine phantastische Elemente, dafür einiges aus der kolonialen Vergangenheite meiner verrückten belgischen Ahnen, und der Hintergrund ist überdies ziemlich politisch!

Und seeehr recherchelastig, aber hallo ...

Auch hierfür stelle ich so bald wie möglich eine kleine Zusammenfassung ein. Meine persönliche Herangehensweise an das Thema ist sowieso "unklaubar", also kein Grund aus dem Plot ein Geheimnis zu machen

So weit, so gut.

Ich danke für die Treue während der Funkstille, nun gibt es hier wieder (möglichst...) täglich Berichte aus Sabines Schreibstübchen zu lesen, und ich freue mich natürlich über jeden Kommentar.

Der neue ywriter ist drauf auf dem Rechner.

Heute steht Kapitelplanung an, plus mein altbekanntes Tagespensum von mindestens 500 Wörtern.

Ich berichte!


 

 

1 Kommentar 11.6.08 10:56, kommentieren

Werbung


Und nun: das Sprecher-Casting!

Na ja, Casting ist vielleicht übertrieben. Bzw. es kommt noch.

Ich bin sehr erfreut und erstaunt darüber, wie viele qualifizierte, meist auch hörspielerfahrene Sprecher sich auf die Anzeige in einem Online-Schauspielerportal gemeldet haben und bereit sind, für eine bloße Hörspielreferenz bei uns mitzumachen!

Die Anzeige musste sogar früher als geplant rausgenommen werden, da es sonst wirklich zu kompliziert geworden wäre, so vielen absagen zu müssen.

Nach stundenlanger Begutachtung der Hörproben und einiger Diskussion stehen unsere Favoriten fest, jetzt müssen Sie nur noch am angepeilten Studiotermin Zeit haben.

Ich fühle mich natürlich angesichts der Tatsache, dass viele Bewerber das Exposé bzw. die Geschichte als Grund angeben, warum sie die Mitwirkung am Hörspiel reizt, ein bisschen gebauchpinselt

Der Rest meiner Zeit ist leider allzu oft mit drögen Geldbeschaffungsmaßnahmen (auch genannt "Arbeiten" ) ausgefüllt, weil im Juni/Juli ein kostspieligeres Privat-Event droht, für das ich noch Taschengeld brauche.

Ich freu' mich auch wieder wieder aufs Romanschreiben, ich denke, die Hörspielerfahrung bringt mich auf eine Art auch da wieder ein Stück weiter.

 

1 Kommentar 19.4.08 10:59, kommentieren

Versprechen...

...kann ich leider nicht, dass es im Blog ab heute wieder täglich weitergehen wird.

Dazu passieren im Moment zu viele Dinge, die mich, wenn schon nicht in Angst und Schrecken, dann doch zumindest in Zustände hochgradiger Verwirrung stürzen (Nichts Schlimmes, keine Angst!). Ich wollte nur mal wieder ein Lebenszeichen absetzen und sagen:

Ich bin noch da, und ich schreibe noch!

Leider sind die kinderfreien Vormittage im Moment noch anderweitig verplant, aber das Schreiben ist mit der Zeit ein so fester Bestandteil meines Lebens geworden, dass ich zumindest alle paar Tage mal wieder vor mich hinkritzle.

Und das ist eigentlich sogar gerade richtig klasse, denn bis es wieder für "literarische Großtaten" (hüstel) reicht, schreibe ich wieder so sorglos vor mich hin wie früher, ohne auf den Markt, die Bücher der Genrekollegen oder die sogenannten "Schreibregeln" zu schielen.

Teilweise kommen sogar ganz experimentelle Sachen raus, doch erfreulicherweise bin ich auch dabei eine ganze Ecke routinierter und sicherer als früher.

Stand der Dinge:

  • Der angefangene Konzeptroman ist leider noch, naja, im Konzeptstadium :-D

Ich kann zwischen Tür und Angel/im Café/auf Reisen ganz wunderbar kürzere Sachen schreiben, aber für die dicken Romane brauche ich anscheinend die Ruhe, die festen Zeiten, die tägliche Zielsetzung.

Aber der wird schon noch *selbsttätschel*

SOO untätig war ich aber gar nicht!

  • Die Südfrankreich-Reise Mitte März hat mich zu einem Kurzroman inspiriert, den man fast schon literarisch nennen kann (wären da nicht die phantastischen Elemente, die ich von meinen Texten einfach nicht fern zu halten vermag)

Ich war selbst überrascht, wie schnell und organisch die Erzählung mir aus der Feder floss. Eine schöne Schreiberfahrung nach einem wunderbaren Urlaub (Ich bin so verschossen in die Zypressen, bunten Fensterläden und lachsfarbenen Dächer... ich will ein "Mas" in der Provence!!)

  • Beim Hörspiel (Arbeitstitel: "Lebenstraum"  ) sind wir inzwischen auf dem Stand, dass es eine Art interaktives Multimedia-Hörspiel wird. Ich kann nur sagen, ich bin ganz hibbelig, weil die Form, in der das alles präsentiert werden soll, so wahnsinnig 100%ig super zum Inhalt der Geschichte passt! Mehr wird aber noch nicht verraten.

Das Hörspielskript (das ja mal als Roman anfing) wird übrigens noch ein weiteres Mal verwertet.

Bei jeder Überarbeitung fiel mir auf, was für ein tolles Theaterstück sich mit ein paar zusätzlichen Anweisungen daraus machen ließe, und jetzt habe ich mich dann tatsächlich ans Werk gemacht und eine erweiterte "Bühnenfassung" gebastelt :-D

(Hätte ich auch nie gedacht, dass ich mal ein Theaterstück in der Schublade haben würde, vielleicht gibt es ja irgendwann mal einen Wettbewerb, bei dem ich das verwursten kann..?)

Ich bedaure es schon, dass ich mich in letzter Zeit in der "Blogosphäre" und dem Forum kaum habe blicken lassen. Der Austausch fehlt mir.
Es kommen bald auch wieder ruhigere Zeiten, in denen es dafür von der Schreibfront umso mehr zu berichten gibt.

Liebe Grüße an die treue Blogleserschaft, der Zähler zeigt nach der langen Pause tatsächlich noch Besucher an!!!

 

1 Kommentar 3.4.08 14:05, kommentieren

Winterschlaf ade?

Jetzt einen Kaffee - für eine produktive Nacht.

Es ist gut zwei Monate her, seit ich mir zum letzten Mal schreibenderweise eine Nacht um die Ohren schlug.

Heute aus gutem Grund:
Morgen wird das komplette Hörspielskript vorgestellt und durchgespielt. Ich stehe zwar unter keinerlei Druck, es ist die allererste Fassung und muss keineswegs perfekt sein, aber weil ich weiß, dass jemand anderes als ich das Skript morgen zu Gesicht bekommt, reitet mich jetzt auf den letzten Drücker noch der Perfektionismus.

Wenn man 150 Normseiten auf ein maximal zwanzigminütiges Hörspiel eindampfen muss, bleibt es nicht aus, dass große Teile rausfliegen, und dann passt auf einmal das ursprüngliche Ende nicht mehr. Jetzt mäkle ich an der gewählten Auflösung herum und bin am Zweifeln, ob vielleicht gar das ganze Ding zu verschachtelt und surreal auf den Hörer wirkt, der das Ganze ja quasi nebenbei konsumiert.

Wenn ich an dieser Front nicht weiterkomme, könnte ich immerhin gleich einen neuen Roman beginnen: Gestern fiel mir im Bett ein toller Anfang ein. Ich habe die Idee gestern nicht mehr notiert, weil es schon zwei Uhr früh war. Aber sie ist bis jetzt hängengeblieben, und bevor sie sich doch noch verflüchtigt, bringe ich sie lieber mal zu Papier.

Das ist dann wohl das Zeichen, dass der Startschuss für die nächste Romanniederschrift überfällig ist...

An dritter Front überlege ich, mich demnächst mit einigen Sachtexten, die ich vor einiger Zeit mal für einen nie realisierten Ökoblog verfasst hatte, beim Portal "Suite101" zu bewerben. Ich bin darüber gestolpert, als ich vorhin nach längerer Zeit wieder bei Montségur rumstöberte.

"Suite 101" ist sicher nix zum Reichwerden, aber eine schöne Idee: Die Honorare der mitwirkenden freien Autoren sind von der Zahl der Klicks abhängig, und wenn man das verlangte Pensum von 10 Artikeln im Vierteljahr nicht mehr schaffen kann oder will, ist man eben raus aus der Geschichte.

Die englischsprachige Version hat wohl ordentlich viele Leser, der deutsche Ableger läuft noch an.
Schön auch, dass nicht Hinz und Kunz dort ihre Artikel reinstellen dürfen, sondern dass eine richtige Bewerbung mit Vita und Arbeitsprobe verlangt wird.
Kann ja nach dem Urlaub mal schauen, ob's denn bei mir zur Internetautorin reichen würde...

5 Kommentare 3.3.08 20:56, kommentieren

Kinderkrankheiten

...aller Art machten mir im Februar das Leben und das Schreiben ziemlich schwer. Der nagelneue Laptop ließ sich plötzich nicht mehr anschalten, und meinem Sohn ging's über die Hälfte des Monats alles andere als gut.

Nun ist das Söhnchen endlich, endlich wieder fieberfrei und fit genug für den Kindergarten (wie lange wohl ... der nächste boshafte Virus lauert schließlich schon genau DORT), und der elektronische Patient hat ein neues Mainboard implantiert bekommen.

Außer fürs Hörspiel und einige kleinere Übersetzungen habe ich in den vergangenen Wochen absolut GAR nichts geschrieben. Was noch nicht mal weiter schlimm ist. Der Abstand von der Romanform tat verdammt gut.

Doch bald soll es wieder losgehen. Das Manuskript, das ich einem Kleinverlag anbieten wollte, ist vom gewünschten Genre zu weit entfernt, ich müsste auch nachträglich noch eine dramatische Liebesgeschichte einbauen, wo eigentlich keine reinpasst.

Es steht mir nun frei, einen neuen, passenden Roman zu entwerfen. Ohne Abnahmegarantie, versteht sich. 

Nun, was habe ich zu verlieren? Schreiben nach bestimmten Vorgaben kann durchaus ein Spass und eine Herausforderung sein, im schlimmsten Fall ist es eben eine gute Schreibübung. Und wozu gibt's schließlich Pseudonyme?

Einen groben Plot hätte ich schon. Nur den Startschuß zum zügigen Runterschreiben zögere ich momentan noch heraus, da stehen im März noch zu viele Termine aus.

Das Hörspiel jedenfalls gedeiht trotz technischer und gesundheitlicher Stolpersteine ganz locker, eben brüte ich über der Rohfassung auf der Suche nach einem finalen Aha-Effekt.

Das Tolle am Hörspielschreiben ist die völlige Verlagerung der Wahrnehmung: die fiese Visage erkennt man an dem besonders arroganten und süffisanten Tonfall, die sexy roten Pumps der Assistentin sind nur noch an ihrem Klacken auf den Granitplatten zu erkennen ... es macht wirklich Spaß!

Nächste Woche soll dann der Zeitplan für die Produktion (das Ganze im Rahmen einer Master-Abschlussarbeit, also ein ziemlich enger Zeitrahmen) feststehen, und dann können die "Castings" für die Sprecher auch schon bald beginnen - damit habe ich dann aber schon nichts mehr zu tun, auf die Stimmen und das Endergebnis bin ich trotzdem megagespannt

Das mal wieder von mir, um den Blog nicht ganz verhungern zu lassen ...

ehrlich gesagt habe ich momentan mehr die bevorstehende Genuss- und Inspirationsreise quer durch die französische Provence im Kopf als alles andere ... aber wer weiß, zu welchen literarischen Schandtaten mich der Tapetenwechsel noch anzustiften vermag...

1 Kommentar 2.3.08 16:37, kommentieren

Im neuen Jahr...

...allen alles Gute! 2008 ist ja schon wieder eine Woche alt!

Erste Feststellung:

Kein Bock auf Blog... habt ihr euch wahrscheinlich schon gedacht... deshalb das Neueste nur zwischendurch in Kürze:

  • Für meinen Erstling liebäugle ich mit einem Kleinverlag, es gab auch schon Kontakt. Mal sehen, was draus wird!
  • Der zweite Roman "Wunschfeuer" (ei besserer Titel wird noch gesucht) ist roh fertig, sind insgesamt nur knapp 150 Normseiten geworden. Ein bisschen wenig für eine Erstveröffentlichung in dem Genre.  Rettung kommt aus einer ganz unerwarteten Ecke: "Wunschfeuer" bekommt, natürlich entsprechend umgeschrieben, möglicherweise einen Auftritt als Hörspiel. Auf jeden Fall aber wurde ich gebeten, ein Hörspielskript abzuliefern. Ich bin jetzt fieberhaft dabei, mich in die Materie einzuarbeiten, ich habe vom Thema Hörspiel nämlich zugegebenermaßen KEINE Ahnung.
  • Das Exposé meines Jugendfantasy-Projekts kam zumindest in der Arbeitsgruppe gar nicht mal übel an, ich muss mich da morgen endlich mal wieder blicken lassen und das Exposé mit den eingearbeiteten Änderungen posten, damit es weitergehen kann.

Sonstiges:

Ich habe ein neues Notebook! Eins mit Komma, Semikolon und Bindestrich!! *jubelfreu* 

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Richtig zu festen Zeiten schreiben kann ich erst wieder seit heute (=>Kindergarten). Und ansonsten ist mein Tag einfach proppenvoll. Es gibt viel Neues zur Zeit, bzw. viele Dinge, die ich schon sooo lange mal anpacken wollte und jetzt endlich mal erledigt bzw. in einigen Fällen "gewagt" habe. Ohne Rücksicht darauf, was "die anderen" denken. Ein gutes Gefühl!

Das war`s! Jetzt wird der Sohn schnell gebadet und ins Bett gebracht. Und danach bin ich wahrscheinlich wieder zu kaputt für irgend etwas anderes als selbst in die Wanne zu liegen.

Grüße!!!

 

11 Kommentare 8.1.08 19:47, kommentieren

Noch am Leben!

Nur knapp, wenn man der grenzenlosen Erschöpfung nach urteilt, die mich fest umklammert hält. Aber schön, dass das Zahnfleischgehen langsam ein Ende hat.

Manchmal hat das Leben einfach andere Pläne als man selbst. Und man sollte nicht vorschnell fluchen, denn oft stellt sich im Nachhinein heraus, dass es so genau richtig war ...

Die Feiertage sollen jetzt die nötige Ruhe und Erholung bieten. Obwohl ich sonst nicht gerade ein Weihnachtsmensch bin, freue ich mich dieses Mal sehr auf ein paar schöne Fresstage mit den Lieben.

An schreiberischer Front tut sich bis Ende des Jahres wohl nicht mehr allzu viel. Ich beschäftige mich momentan ausschließlich mit Exposéschreiben.

Es tun sich zaghafte Möglichkeiten auf, wie es weitergehen könnte mit einigen meiner Texte. Ich sage hier allerdings nicht mehr, denn es ist alles noch ziemlich offen.

Danke, dass trotz viel zu langer Pause anscheinend immer noch regelmäßig jemand hier vorbeischaut ... ich gelobe, dass hier im neuen Jahr wieder mehr passieren wird!

Bis dahin wünsche ich allen ein paar wunderschöne Feiertage und einen reibungslosen Start ins nächste Jahr!

 

6 Kommentare 17.12.07 18:52, kommentieren

Verlängerung

Wegen Krankheit (nur eine Grippe, allerdings eine deftige, die die ganze Familie ans Bett fesselt) muss der Blog wohl noch ein paar Tage länger inaktiv bleiben. Es fällt mir gerade ziemlich schwer, selbst das Nötigste auf die Reihe zu bekommen, da werde ich mich mal lieber ganz aufs Gesundwerden und Gesundpflegen konzentrieren.

2 Kommentare 3.12.07 14:44, kommentieren

Novemberpause

Nachdem ich nun ein vorläufiges Exposé für meine Reihenidee erstellt und auch schon mit dem Anfertigen der Leseprobe begonnen habe, steht fest:

Das wird das Projekt, das ich während des Schreibmarathons bearbeite!

Ganz unter uns: Sogar das Anschreiben ist schon formuliert. Bei solchen Dingen bin ich normalerweise recht unlustig, aber hier steht mir alles so erstaunlich klar vor Augen ... ich werte das einfach mal als gutes Zeichen!

Die ursprüngliche Idee für den Nanowrimo wandert also wieder zurück in den Zettelkasten
. Sie wäre mit einem Rechercheaufwand verbunden, den ich während des Powerschreibens gar nicht bewältigen könnte.

Jedoch will ich auch während des Schreibmarathons weiterhin jeden Tag am anderen Projekt schreiben, das mir bisher ja auch großen Spaß machte.
Gerade so viel
, dass ich den Bezug und den Faden nicht ganz verliere.

Parallel an mehreren Geschichten zu arbeiten geht übrigens ganz wunderbar, wie ich feststellen konnte. Beim Schreiben an einem Projekt erhole ich mich sozusagen vom letzten.

Mein Trick: Wenn ich vorhabe, an mehreren Projekten zu feilen, stelle mir jeweils den Wecker. Wenn er klingelt, mache ich eine Viertelstunde Pause, in der ich neben Kaffee trinken auch Dinge wie Wäsche erledigen kann, mit denen mich mein Schweinehund sonst immer vom Schreiben ablenken will. Danach nehme das das nächste Projekt in Angriff.

Der ultimative Trick für jeden Aufmerksamkeitsgestörten, der möglichst viel Abwechslung braucht, um dranzubleiben

Heute ist schon der 28. Oktober, und wie bereits erwähnt wartet auf mich ein ziemlich voller (und hoffentlich auch subjektiv erfüllender) Monat November. Auch privat wird einiges los sein.

Aus diesem Grund lege ich im November eine

BLOGPAUSE

ein, um mich besser auf die "Produktion" und andere Dinge konzentrieren zu können.

Danach werde ich weiter berichten, wie der Schreibmarathon lief, ob bzw. was und wieviel ich sonst noch geschrieben habe, was ich schon angeboten habe und wie es weitergeht.

Und dann ist das Jahr 2007 auch schon fast wieder vorbei und der Ausblick auf 2008 steht an. Und es verspricht spannend zu werden.

Per Mail bin ich natürlich nach wie vor zu erreichen!

Bis dahin ... allen Mitlesern und natürlich Mitschreiberlingen das Allerbeste!


Sabine

3 Kommentare 28.10.07 12:43, kommentieren

Manche Ideen können nicht warten

Der Schattenspiegel, mein Sorgenkind, ist keins mehr. Ich habe mit etwas Hilfe von außen endlich, endlich verstanden, woher mein ständiges Unbehagen bei diesem Manuskript rührt.

Statt meinen Figuren zu vertrauen, dass sie a) den Leser schon in ihren Bann ziehen und b) die Geschichte vorantreiben werden, habe ich unnötig Effekthascherei betrieben.

Ich bin wirklich erleichtert. So langsam dachte ich, das wird nie was, aber ich kam nicht so richtig drauf, was nicht stimmte. Ich dachte immer: Das reicht nicht, das packt nicht, was kann ich noch einbauen? Das Gegenteil wäre gut gewesen.

Fakt ist: Mit der Reduktion auf das Wesentliche und weiteren Rausschmissen funktioniert es plötzlich, wird echter, beklemmender, und überraschenderweise auch spannender! Auf eine ordentliche Seitenzahl komme ich trotzdem, da brauche ich mir keinen Kopf zu machen.
Na dann machen wir uns mal an die "Entblähung".

Von der anderen, gefälligeren Front:

Gestern kam ich nun auf die 50 Seiten (probehalber in Normseiten umformatiert wurden daraus satte 92!! HÄ?!?), und den Rest habe ich schon grob vorgeplottet.

Ich denke, mit diesem Stück Roman versuche ich's (überarbeitet natürlich) Mitte/Ende November mal beim Brigitte Romanwettbewerb und schreibe das Ganze im Dezember dann gemütlich zu Ende.

Mal ehrlich, die Chancen sind bei solch einem groß angelegten Wettbewerb mit nur einem möglichen Gewinner verschwindend gering.

Aber es ist wie beim Lottospiel: Man probiert's halt mal, rechnet im Grunde zwar nicht mit einem Gewinn, genießt die Spannung aber trotzdem

Und noch etwas Neues. Ganz frisch und zart.

Eine kleine, schöne Idee für eine Reihe, die vielleicht, nur vielleicht demnächst ganz gut in ein bestimmtes Verlagsprogramm passen könnte. Da gehe ich zur Abwechslung mal nicht aufs Ganze und schreibe alles perfekt zu Ende, sondern schaue erst einmal, ob überhaupt Interesse an der Idee an sich besteht. Für die Schublade schreibe ich auch so schon genug

Heute werde ich dafür ein Exposé erstellen, im Lauf der nächsten Tage dann eine kurze Leseprobe, und dann schicke ich das Ganze einfach mal in die Welt hinaus und schaue, was passiert.

Wird Zeit, endlich die ersten Absagen zu sammeln

2 Kommentare 26.10.07 10:13, kommentieren