Zwischen Tür und Angel

mal wieder ein paar News aus meinem Schreibleben:

- Auf Anregung von Mitschwarzwälderin Sylvia Stuckmann ging es am Samstag auf die Stuttgarter Buchwochen .

Ergebnis: ein rundum entspannter Stöbernachmittag inklusive anregender Gespräche rund ums Schreiben, und auch für einen Rundgang über den Weihnachtsmarkt blieb noch Zeit.

Anscheinend gibt es noch andere Verrückte, die für ein paar ruhige Schreibstunden den Familienfrieden aufs Spiel setzen

- Jetzt im Dezember/Januar arbeite ich (wer hätt's gedacht) wieder mit Hochdruck am Schattenspiegel, um ihn Heyne-tauglich zu kriegen. Nach ziemlich genau einem Jahr Liegezeit habe ich endlich genügend Abstand zum Text, um die letzten Würmer rauszupulen.

Wäre schön, wenn das olle Ding jetzt mal endlich eine endgültige Form und ein warmes, gemütliches Verlagszuhause bekommen könnte. Ich bin einigermaßen hoffnungsvoll.

- Aus Zeitgründen war ich längere Zeit nicht mehr im Montségur-Forum, jetzt läuft gerade alles ganz entspannt und ich konnte endlich mal wieder einen Blick reinwerfen.

Sehr Positiv: demnächst soll wieder intensive Textarbeit stattfinden. Im Hinblick auf den Wettbewerb kommt mir das mehr als gelegen.

Noch dazu wird die Zerpflückorgie, nach der am Ende nur noch der nackte Rohdiamant übrig bleiben soll, von meinem absoluten Wunsch-Kandidaten in Sachen kompetente, respektvolle Textkritik moderiert.

Einigermaßen negativ überrascht hingegen bin ich über die Abgänge und Rauswürfe diverser Mitglieder.

Persönliche Freiheit ist wichtig. Guter Umgang ist ebenfalls wichtig. Jeder hat von seinem Standpunkt aus die besten Gründe und Absichten für sein Handeln.

Aber, Himmel noch mal, das richtige Leben findet doch immer noch vor, nach, neben, jenseits bzw. unabhängig von Internet- und Forenaktivitäten statt - muss man das, was da virtuell stattfindet, denn wirklich immer so wichtig nehmen, so hoch bewerten?

Mehr Energie und Aufmerksamkeit will ich der Sache an dieser Stelle auch gar nicht mehr hinterherschicken.


 

 

3 Kommentare 7.12.08 22:34, kommentieren

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grrmpf

Das soll jetzt nicht wie eine billige Entschuldigung klingen, ich habe mich in den letzten Monaten hier aus den verschiedensten Gründen rar gemacht - aber WENN man dann mal bloggen will, wird garantiert der Eintrag gefressen! Das passiert einfach zu oft, und so macht's keinen Spaß.

Jedenfalls wollte ich kurz melden, dass ich mich mal wieder in Aufbruchsstimmung befinde (dieses Jahr ist es wirklich extrem), morgen geht's eine Woche inach Brüssel, die Projekte natürlich mit im Gepäck.

Einige Kapitelchen sollten drin sein, denn ich werde kurioserweise in der Großstadt weit weniger Ablenkungsmöglichkeiten haben als hier in meinem einsamen Häuschen im Wald: Mit einer Ausnahme kaum Verpflichtungen, sowie weder Internet noch Fernsehen.

Habe meine Linkliste mal aktualisiert und festgestellt: es bloggt kaum noch einer bei myblog. Warum wohl, na siehe oben. Und die dauernde DKZV-Werbung, ja die nervt auch. Ich bastle ja gerade an einer Wordpress-Seite, aber das dauert noch, ich möchte erstmal wieder ein bisschen "reinkommen" in die Blogwelt, nachdem ich zwischendurch teilweise wochen- und monatelang weder in Blogs gelesen noch geschrieben habe.

Und jetzt wird der Koffer gepackt, dann Abendessen gemacht und zum Schluss noch ein bisschen getextet (Ich übertrage gerade - auf Bestellung! - deutsche Songtexte ins Englische, ist ne spaßige Sache!). Wenn ich nicht zu müde bin, bekommt der Nicky noch ein, zwei Seiten drangehängt, ich war schnell wieder drin in diesem liebenswerten Fantasy-Universum.

1 Kommentar 24.10.08 17:26, kommentieren

Ja und jetzt...?!

Wenn man eine Woche durch den Schwarzwald wandert, bleibt genügend Zeit zum Nachdenken. Während man stundenlang mit zehn Kilo Gepäck auf dem Rücken den Berg hochächzt, wandert das Tagesbewusstsein automatisch weg von den schmerzenden Schultern und Füßen, um sich in Grübeleien aller Art zu verkriechen.

So wälzte ich unter anderem auch die Frage: Wie geht's weiter mit der Schreiberei?

Erst einmal die Bilanz:

*Der erste Roman (Der Schattenspiegel) ist fertig, aber ich halte ihn selbst nicht für veröffentlichungswürdig. Auch Überlegungen, wie ich ihn zum wasch- bzw. genre-echten Vampirroman ummünzen könnte, führten zu keinem brauchbaren Ergebnis.
Rest In Peace
, würde ich mal sagen- vielleicht fällt mir ja in einigen  Jahren noch was dazu ein. Schublade, definitiv.

*Der zweite (Agentur Lebenstraum) wurde in der Überarbeitung zum Hörspiel. Den gibt's als Roman nicht mehr (nur als Theaterstück *g*)

*Ich habe noch einen fertigen Mini-Roman, "Das Haus der Lavendelpflückerin", aber wo und wie man heutzutage so ne literarisch verschwurbelte fünfzigseitige Phantastik-Novelle unterbringen kann, ist mir auch nicht klar. War auch eher ein Experiment.

*Das Projekt "Kolonial-Roman" scheitert gerade an völlig widersprüchlichen Rechercheergebnissen und den ENTmutigungen von Leuten, die sich mit der Materie auskennen und das alles für sehr schwierig, sensibel und aufwändig halten. Und mir mangelt es neben Infos aus erster Hand wohl auch an Einfühlungsvermögen, würde mir gerne einiges zuerst mit eigenen Augen ansehen.

Hm.

Einen hab' ich noch. "Nicky Basil und das Drachenauge", einen angefangenen Fantasy-Jugendroman, dessen Plot/Exposé letztes Jahr in der Exposé-Arbeitsgruppe ja sehr gut ankam.

Ich habe übrigens nicht die leiseste Ahnung, warum ich den überhaupt auf Eis gelegt habe- wahrscheinlich haben mich mal wieder irgendwelche komischen Zweifel heimgesucht.

An irgendwas schreibe ich ja immer rum, das war auch in diesem Jahr nicht anders, doch eins ist klar: nur wenn ich meine Energie gezielt in EINE Richtung lenke, kommt dabei auch ein Roman heraus.

Heute muss ich zwar noch an anderen Dingen arbeiten, aber ich möchte mich spätestens heute Abend wieder in den "Nicky" reinlesen und überlegen, ob ich den gleich ab morgen fertig schreibe. Mit der guten alten Methode "500 am Tag".

 

 

 

3 Kommentare 21.10.08 11:13, kommentieren

Into The Wild!

Bin noch mal eben im Netz unterwegs, um alle Mails zu erledigen und einige Blogs abzuklappern, bevor ich mich in die "Wildnis" begebe. Nun ja, nicht wirklich. Kein lebensmüder Trip nach Alaska. Bloß ein bisschen wandern & zelten im Grünen. Oder trekking und campen, wie man nun zu sagen pflegen muss, wenn man im Sportgeschäft nicht süffisant-herablassend angegrinst werden will.

(Anm.: Lese das Buch von John Krakauer gerade, deshalb der Titel des Eintrags. Die Lektüre ist vor Beginn jedweden Naturtrips übrigens nicht so empfehlenswert, wie ich leider feststellen musste. Abschreckend... 8-/ )

Als herbstliche Tour angedacht war zuerst der Camino de Santiago, bzw. der Abschnitt des Jakobswegs von Leon bis Santiago de Compostela, also die letzten 300 km oder so.

Doch extra in den Flieger steigen zu müssen, bloß um anschließend zu Fuß zu gehen, erschien dann doch irgendwie schwachsinnig und zudem unnötig teuer und v.a. klimafeindlich.

Also wurde erst einmal vor der eigenen Haustür nach einem vergleichbaren Erlebnis gefahndet (es ging ja um Natur, Bewegung & Reduktion aufs Wesentliche, weniger um irgendwelche Pilgerurkunden) und dann flugs der Querweg zum neuen Wanderobjekt auserkoren (Freiburg-Konstanz, 180km).

Gesagt, getan: Morgen wird das Kind noch zum Arzt (Fäden ziehen - don't ask...) und anschließend zur Oma gebracht, Dienstag geht es dann mit Kindsvater, Zweimannzelt und dem guten Moleskin-Notizbuch sieben Tage lang auf Wanderschaft.

Regeln: Unter 10kg Gepäck, keine Hotels, an die 30 Kilometer täglich zurücklegen.

Ich freu' mich sehr darauf. Und bei meiner Rückkehr bekomme ich vielleicht endlich das fertige Surround-Hörspiel "Agentur Lebenstraum" zu Ohren - ich kenne bis heute nur wenige Ausschnitte davon.

 

 

 

 

1 Kommentar 14.9.08 22:30, kommentieren

Trotz aller guten Vorsätze

...schläft mir dieser Blog langsam, aber sicher ein. Weg und erklärtes Ziel haben sich nicht geändert, aber das Bedürfnis, die Schreiberei in Form von Blogbeiträgen zu reflektieren, ist momentan einfach nicht vorhanden.

Sorry dafür ... ich überlege, wie's weitergeht.

3 Kommentare 25.8.08 10:33, kommentieren

Southside 2008, oder: Alles grün, Dicker?!

Das (bisher) verrückteste Wochenende des Jahres ist zu Ende. Unsere Gurkentruppe war besonders am Sonntagmorgen auf dem Zeltplatz für gute Laune und musikalische Improvisation zuständig. Unsere Spontan-Castings riefen natürlich sofort die Presse auf den Plan:

Bilder von Fans - Teil 3 in Neuhausen auf suedkurier.de
Bilder von Fans - Teil 3 in Neuhausen auf suedkurier.de

Ich bin ganz rechts auf dem Bild zu sehen.

Die vier, fünf Bier sieht man mir doch kaum an, oder? :-)

Nach vier Tagen Siff & Schlangestehen vorm Dixieklo beginnt am Mittwoch endlich mein Kontrastprogramm gegen Fernweh.

Und als wäre das nicht genug Grund zum Grinsen, flatterte mir heute eine viel versprechende Nachricht ins Postfach: die Chancen stehen gut, gleich im Anschluss an den Urlaub die leeren Kassen zu füllen, und zwar mit **trommelwirbel** Schreiben- wenn auch ein wenig anders als gedacht. Wie dem auch sei, jetzt bin eindeutig ich am Zug.

Ich klinke mich jetzt mal erneut ein Weilchen aus der Blogosphäre aus - mehr gibt's in zwei Wochen.

Bis dann!

 

 

 

1 Kommentar 23.6.08 19:01, kommentieren

Das hat jetzt mit Schreiben nichts zu tun ...

...ich wollte nur Bescheid sagen, dass ich wieder eine Weile nicht bloggen kann, weil ich von heute Abend bis Montag HIER sein werde, dann sind wir zwei Tage zuhause. Vom 25.6. bis zum 7.7. vergnüge ich mich dann wiederum HIER .

Und um den Bogen zum Schreiben doch noch zu kriegen: Ich denke und hoffe doch sehr, dass der Roman von der exotischen Urlaubsatmosphäre profitiert.

Bis bald!  

1 Kommentar 19.6.08 13:00, kommentieren

Da kann man nur den Kopf schütteln ...

Heute fand ich folgenden Brief in der Post, Absender: "Literarisches Atrium der Meister-Akademie für Künste und Wissenschaften zu Husum e.V." mit Sitz in 25344 Glücksstadt.  
 
"Einladung zur Teilnahme am Referenzbuchprojekt [...]
 
Liebe Autorin, lieber Autor,
 
im letzten Jahr nahmen Sie erfolgreich an unserem Autorenwettbewerb "Ludwig" teil und gelangten mit Ihrem Beitrag in die vorderen Reihen. Heute laden wir Sie ein, Ihr Werk in unserem nunmehr entstehenden Sammelband einem größeren und kompetenteren Publikumskreis vorzustellen. [...] Wir möchten das Referenzbuch - Arbeitstitel "Ludwig" - noch in diesem Jahr und möglichst bald herausbringen. Es findet seinen Weg in diverse renommierte Verlage ist dann auch ihr Entree für Ihren Kurs in Richtung professionellen Schreibens. [...]
 
Ich reserviere Ihnen ab heute einen Platz für Ihr Werk [...]. Wir [...] sind aber kein Verlag und keine Druckerei, sondern ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, der seit nunmehr 25 Jahren existiert. [...] da wir keine staatlichen Subventionen in Anspruch nehmen [...] ist unsere Finanzdecke äußerst gespannt.  
Deshalb bitte ich Sie heute gleichfalls um einen einmaligen Solidaritätsbeitrag in Höhe von 115,60 Euro. Diese Summe enthält den Beitrag für Ihre Gastmitgliedschaft [...] sowie anteilige Kosten für Vorproduktion und Versand.  
 
Die Kosten für Druck und Herstellung übernehmen wir.  
Wir würden uns in Ihrem Interesse über ihr Engagement freuen, denn Referenzbände erstellen wir nicht für uns, sondern als kreative Gemeinschaftsinitiative zum Zweck der Vorstellung neuer Talente. [...]"
 
Sehr schön auch der Handzettel, der dem Brief beilag, und in dem die angeblichen Vorteile so eines "Referenzbandes" gepriesen werden:  
 
"Ihr Schlüssel für die Verlegertür: DIE EMPFEHLUNG eines anderen."
 
Ein paar Stellen daraus:  
[...] "Wie gelangt man durch eine Verlegertür, wenn man vorher x-mal abgewiesen wurde? [...] Unser Referenzbuch bietet die bisher einzigartige Möglichkeit, sich ohne eigene Mühe bei verschiedenen seriösen Verlagen vorzustellen.  
 
[...] Interessierte Verlage können sich so direkt und ohne Umweg mit [...] denjenigen in Verbindung setzen, deren Schreibtalent zusagt. Der Referenzband ist quasi ein kleiner Katalog, aus dem ausgesucht werden kann.[...]Er wird in den Verlagshäusern als Nachschlagewerk eingestellt. [...]
 
Und so weiter, und so fort.
 
Ich bin sicher die Letzte, die sich engagierten Fördervereinen in den Weg stellen will, aber ich habe den Eindruck, hier wird mit den Hoffnungen unerfahrener Autoren gespielt  - von der Verlagspraxis, Autoren nach "Referenzbänden" auszusuchen, die aus zusammengeschusterten Wettbewerbsbeiträgen bestehen, für deren Veröffentlichung die Autoren bezahlt haben, habe ich jedenfalls noch nie etwas gehört. Lasse mich natürlich gerne belehren  Augenrollen
 
Abgesehen davon, dass ich nicht im Traum daran denke, für die Veröffentlichung der halbseitigen Trashsatire, die ich damals just for fun verfasst und abgeschickt habe, auch noch Geld hinzulegen (das gilt natürlich auch für jede andere Veröffentlichung), frage ich mich mittlerweile nicht zum ersten Mal:  
 
Wer oder was steckt eigentlich hinter dem Literarischen Atrium? Es gibt keine Homepage, keine E-Mail-Adresse.
 
 
Wie dem auch sei, eins ist klar: Sobald man für die eigene Veröffentlichung zahlen "darf", Finger weg.

Egal, mit welchen angeblich edlen Motiven die Beitragserhebung gerechtfertigt wird. 

3 Kommentare 14.6.08 17:03, kommentieren

Lukolela

Diese Plantage in (damals noch) Belgisch-Kongo hat mich zu meinem aktuellen Projekt inspiriert.

Sie war bis zur Unabhängigkeit des Kongo das Unternehmen und Lebenswerk meines Urgroßvaters.

Im Moment stöbere ich in den zahlreichen PDF-Scans der handschriftlichen Aufzeichungen meiner Oma, die u.a. diese Zeit im Leben ihres Vaters bzw. der Familie skizzieren.

In der Datei daneben befindet sich das Material über Massentötungen und andere Grausamkeiten, die den Afrikanern unter der Kolonialherrschaft des belgischen Königs Leopold II. angetan wurden.

Die Urenkelin des Kolonialherren hat bei diesem Projekt mal wieder Gänsehaut, dass es nicht mehr normal ist.

 

 

 

 

1 Kommentar 13.6.08 10:26, kommentieren

Ich hatte heute Lust, mir doch noch mal anzuschauen, was aus dem Erstling noch rauszuholen wäre. Nach ausgiebiger Kapitelplanung stellte ich fest: Würde ich mich auf EINE Plotlinie konzentrieren, hätte das Ganze als einfacher Vampirroman ja durchaus Hand & Fuß & Spaßfaktor - also was tun, schon wieder bei Null anfangen? Fast glaube ich, ich werde sie nie wieder los, diese Geschichte ... es sei denn, ich treffe endlich mal den Ton...

Morgen ist die grobe Kapitelplanung für den Neuen dran, den Kolonialroman. Der heißt so, seit ich ihn auf dem kleinen Hornberg-Treffen der Montys neulich der Runde erklären wollte und mir plötzlich eine Schublade fehlte - danke an Hans Peter R. für die prompte Lieferung :-) Der Roman ist noch nicht weit genug gediehen, um abschätzen zu können, ob er eher abenteuerlastig oder politisch wird, oder ob - wer weiß?- am Ende gar die Liebesgeschichte im Vordergrund steht, und bis ich das weiß, bleibt er eben ein "Kolonialroman".

Ich bringe den Kleinen mal ins Bett und arbeite danach noch bis ca. zehn/halb elf weiter, doch erst einmal genehmige ich mir einen heilkräftigen Kräutertee. Den Magenschmerzen nach zu urteilen, war die halbe Tüte Chips vorhin anscheinend doch keine so gute Idee...

Vielleicht gibt's ja noch einen Nachtbericht, mal sehen was ich schaffe.

Ach ja, kann mir mal einer den ywriter4 erklären!? Ich hatte mit allen anderen Versionen zu tun, und trotzdem kapiere ich nicht, wieso sich nicht direkt das Editorfenster öffnet, wenn ich die Kapitel anklicke, sondern nur die "Chapter Details" für die Zusammenfassung. Nun, das werde ich schon noch rauskriegen.

1 Kommentar 12.6.08 20:20, kommentieren